Wussten Sie das schon?

31 Okt. 2025

Die Kreislaufwirtschaft ist eine intelligentere und nachhaltigere Art des Konsums: Anstatt wegzuwerfen, reparieren, wiederverwenden, recyceln und verwerten wir, was wir bereits haben. Wie früher vermeiden wir Verschwendung und sorgen dafür, dass Dinge länger halten. Das Ziel ist es, natürliche Ressourcen zu schonen, unsere Auswirkungen auf den Planeten zu begrenzen und eine Wirtschaft aufzubauen, die langfristig Wert schafft. In diesem Artikel stellen wir Ihnen Projekte vor, die auf diesem Ansatz basieren.

Was wäre, wenn eine Weinflasche nicht nur einmal verwendet werden könnte?

Mit BottleBack haben Schweizer Winzer beschlossen, etwas zu verändern: Die Flasche wiederverwenden, anstatt sie wegzuwerfen. Eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: bis zu 85 % weniger CO₂-Emissionen als bei einer neuen Flasche.

Das ist Kreislaufwirtschaft in ihrer konkretesten Form:

  • Weniger Abfall,
  • Weniger Energie,
  • Mehr gesunder Menschenverstand… und guter Wein!

Ein großes Lob an die Pioniere dieses Gemeinschaftsprojekts, die zeigen, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können.


Wussten Sie, dass die Schweizer einen Brotaufstrich erfunden haben, der auf Bier basiert?

Na ja, fast 😉: Cenovis wurde 1931 in Basel erfunden und wird aus Bierhefe, Gemüse und Gewürzen hergestellt.

Ein Brauereiabfall, der zu einer Schweizer kulinarischen Ikone wurde: Das ist Kreislaufwirtschaft mit Geschmack!

Selbst das, was am Boden des Fasses zurückbleibt, kann eine bleibende Geschichte schreiben.


Wussten Sie, dass Satellitenschüsseln zur Energieerzeugung wiederverwendet werden können?

Die erste Regel der Kreislaufwirtschaft? Wiederverwenden vor Recyceln.

Warum noch intakte Metallkonstruktionen einschmelzen, wenn man ihnen ein neues Leben schenken kann? In Leuk dienen alte Satellitenschüsseln nun als Halterungen für Solarzellen. Ein schönes Beispiel für zirkulären Einfallsreichtum!

💡 Manchmal muss man nur seine Sichtweise ändern, um Abfall in eine Ressource zu verwandeln.

👏 Bravo an CKW für diese intelligente Wiederverwendung, die Energieverschwendung vermeidet und bestehenden Infrastrukturen ein zweites Leben schenkt.


Wussten Sie, dass das Zementwerk von Holcim in Eclépens einer der größten Abfallverarbeitungsstandorte der Westschweiz ist?

Holcim verwertet jährlich 200’000 Tonnen Abfall, davon die Hälfte als alternative Rohstoffe und die andere Hälfte als Brennstoffe.

Vom Bau einer Schule in Pompaples mit dem recycelbaren Dämmstoff Airium bis zur Sanierung des Viadukts TP2 der A9 mit dem hochleistungsfähigen Faserbeton Ductal zeigt Holcim, dass nachhaltiges Bauen schon heute möglich ist.

Ergebnis: Seit 2020 wurden 220 olympische Schwimmbecken voller Abfall vermieden!

Und Sie? Was tun Sie, um die Lebensdauer von Materialien zu verlängern und Deponierung zu vermeiden?


Wussten Sie, dass man alte Seifen wiederverwenden kann, um daraus neue herzustellen?

In der Schweiz wirft die Hotellerie jährlich bis zu 150 Tonnen Seife weg.

Eine vermeidbare Verschwendung!

Die Stiftung Sapocycle sammelt diese Seifen und verarbeitet sie zu lebenswichtigen Produkten, die anschließend an bedürftige Familien verteilt werden.


Wussten Sie, dass Beton zu einem unerwarteten Retter des Klimas werden kann?

Ein Team der EMPA hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Pflanzenkohle auf praktische Weise in Beton integriert werden kann. Dadurch lässt sich ein CO2-neutraler oder sogar CO2-negativer Beton herstellen. Für diese möglicherweise revolutionäre Entdeckung erhielten sie den «Building Award».

Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten!


Cradle to Cradle könnte auf Deutsch mit „von der Geburt bis zur Wiedergeburt” übersetzt werden.

Es ist viel mehr als nur ein Konzept: Es ist eine Revolution in unserer Art zu produzieren. Im Gegensatz zum traditionellen linearen Modell – bei dem man Rohstoffe gewinnt, Produkte herstellt, konsumiert und dann wegwirft – orientiert sich Cradle to Cradle am Leben: Jedes Produkt ist so konzipiert, dass es in einen Kreislauf zurückkehrt, ohne zu Abfall zu werden.

Dieses kurze Video veranschaulicht perfekt, wie eine Druckerei dieses Prinzip umsetzen kann.
Das Schweizer Unternehmen Vögeli AG Marketingproduktion & Druck beweist, dass es möglich ist, Druckerzeugnisse unter Einhaltung der strengsten Kriterien der Kreislaufwirtschaft herzustellen.

✅ Weniger Abfall
✅ Gesunde und recycelbare Materialien
✅ Geringere Umweltbelastung ohne Qualitätseinbußen

👏 Bravo an dieses Pionierunternehmen, das zeigt, dass nachhaltige Innovation keine Utopie, sondern Realität ist.

🔁 Kennen Sie weitere Beispiele für Unternehmen, die Cradle to Cradle anwenden?


Wussten Sie, dass unser Urin eine wertvolle Ressource sein kann?

Aurin, der von Vuna entwickelte natürliche Dünger, wird aus menschlichem Urin hergestellt. Ja, Sie haben richtig gelesen!

✔️ 100 % natürlich
✔️ Geruchsneutral
✔️ Zugelassen für den ökologischen Landbau in der Schweiz
✔️ Reich an essenziellen Nährstoffen für Pflanzen

Warum Nährstoffe verschwenden, indem man sie in die Kanalisation leitet, wenn man sie vor Ort recyceln kann, um unsere Böden zu düngen?

🌱 Eine konkrete Lösung für eine lokale, nachhaltige und wissenschaftlich validierte Kreislaufwirtschaft.

Bravo an das Team von Vuna für diese Innovation, die „Abfall” in einen Mehrwert für unsere Landwirtschaft verwandelt.


Wussten Sie, dass unsere Solarmodule zu 95 % recycelt werden können?

In der Schweiz können gebrauchte Photovoltaikmodule kostenlos an allen Verkaufsstellen oder Sammelstellen abgegeben werden, die SENS eRecycling oder Swico angeschlossen sind. Dieses System wird durch eine beim Kauf entrichtete vorgezogene Recyclinggebühr (vRG) finanziert.

Nach der Sammlung werden die Platten zu spezialisierten Zentren transportiert, wo bis zu 95 % der Materialien – wie Glas, Aluminium oder Kupfer – zurückgewonnen und wieder in die Produktion zurückgeführt werden.

🌞 Solarmodule produzieren nicht nur CO₂-freien Strom, sondern fügen sich auch nahtlos in die Kreislaufwirtschaft ein, da sie am Ende ihrer Lebensdauer kontrolliert entsorgt und verwertet werden.